Mitgliederversammlung 2025

Die gut besuchte Vollversammlung 2025 begann zunächst einmal mit einer Überraschung: Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder hatte sich sehr kurzfristig offiziell beim Präsidenten des Vereins entschuldigen lassen, da er dieser Versammlung doch nicht beiwohnen könne. Er sei noch in Norddeutschland gebunden. Schade. Der Präsident berichtete vom Schriftwechsel mit dem Ministerium. Er habe den Minister nach Unterjesingen eingeladen, um vor Ort das Projekt vorzustellen. Zugesagt wurde vom Minister eine aktualisierte Stellungnahme. 

 

Vom Landesverkehrsministerium gibt es wieder nichts Neues. 

 

In einer intensiven, fruchtbaren Diskussion wurden verschiedene Ideen neu aufgegriffen und bewertet. Der Verein soll stärker aktiv in der Öffentlichkeit wirken. Zudem sind manche Fakten über das Projekt deutlicher zu kommunizieren. So gibt es offenbar immer noch die völlig falsche Vorstellung, der Tunnel im Tal direkt neben den Schienen der Ammertalbahn führe zu einer weit über vier Meter hohen Ummauerung um Unterjesingen im Süden. Auch scheint irgendwie verloren gegangen zu sein, dass ein Tunnel immer tief im Boden verläuft, so dass oben auf dem Tunnel weiterhin Landwirtschaft und Freizeit möglich bleiben. Also: Kein Mensch wird beim Bau eines Tunnels über Hügel und Berge fahren müssen, um das Sportheim zu erreichen. Alle Unterjesinger sollten durch diese Falschmeldungen sich nicht verblenden lassen. Leider gibt es immer noch diese fake news im Netz und in der örtlichen Presse.

 

Beschlossen wird: Zweites Straßenfest am 27.02.2026 mit allen Kandidaten zur Landtagswahl, mit Aktionen und Infoständen.

 

Dem zurücktretenden Landesverkehrsminister soll noch einmal irgendwie erklärt werden, dass er gesetzwidrig handelt, das Projekt zu verhindern. Die zuständigen obersten Organe in Deutschland, also Bundestag und Bundesrat beschließen den Bau der Südtunnellösung, stellen das Geld dafür bereit, beauftragen den Landesverkehrsminister zum Bau dieses Tunnels mit Fertigstellung 2030. Wo bleibt der erste Spatenstich? Und leider: Baden-Württemberg hat Straßenbaumittel in Höhe von mindestens 174 Millionen Euro verfallen lassen - der Unterjesinger Tunnel kostet ca. 86,4 Millionen Euro.

 

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Jahresvollversammlung


Bericht von der ordentlichen Mitgliederversammlung 2024

Die Vollversammlung hat nach den Formalien nebst Kassenbericht und Entlastung des Präsidiums intensiv zur  aktuellen Lage und zur Zukunft des Vereins beraten. Das Ministerium weigert sich erneut, den Tunnelbauverein den Südtunnel bauen zu lassen. Nach weiteren Gesprächen sind weder Stadt noch Kreis Tübingen bereit, ihrerseits zu bauen. Dies ist sehr enttäuschend.

 

Der Präsident regt an, darüber nachzudenken, wie es im Verein weiter gehen könne, was kann man tun, um das Projekt zum Wohle aller Unterjesinger voranzubringen. Es folgen harte Fragen aus der Mitte der Versammlung: Alle anderen Projekt im Landkreis und der Region wie die OU Ofterdingen, Schindhaubasistunnel, Albaufstieg Lichtenstein, Tunnel Unterjesingen usw. sind nicht vorangebracht worden, obwohl Gelder dafür bereitstehen. Boykottiert möglicherweise der Minister aktiv die ganz Region und merkt man das nicht in Stadt und Landkreis? Zudem aktuell sei fraglich, ob und wie ein neuer Bundes- und neuer Landesverkehrsminister mehr Druck auf die Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben des Bundes ausüben wird. Man brauche mehr Öffentlichkeitswirksamkeit, Tagblattbericht, Ausflug 2025 nach dem Teilort Wasser, Flyer neu auflegen, Banner am Ortseingang, Plakatständer wieder ausgraben und aufstellen. Der Präsident regt an, rasch eine neue Linie zum „Licht am Ende des Tunnels“ gemeinsam zu entwickeln. Der Landesverkehrsminister soll noch einmal - trotz erneut fehlender Antwort - nach Unterjesingen eingeladen werden.

 

Neuwahlen: Michael Rak Präsident, Tobias Herrmann Vizepräsident, Thomas Arnold Schatzmeister, Doris Preußner Schriftführerin.

 

Glückauf !

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